Die größten Beziehungskiller

Sieht man zu Beginn einer Beziehung alles rosarot, schleichen sich aber nach einiger Zeit in jeder Partnerschaft Punkte ein, die mindestens einen der Partner stören. Diese gilt es in den Griff zu bekommen, damit sich kein Beziehungskiller daraus entwickelt.

Jede gescheiterte Beziehung hat ihre individuellen Killer. Dennoch gibt es häufig wiederkehrende Fehler, die eine Partnerschaft zerstören und an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn das würde hier den Rahmen sprengen.

Mangelnde Achtung und Respekt vor dem Partner

Fehlende Achtung und mangelnder Respekt sind häufige Probleme, die sich erst im Laufe der Zeit entwickeln. Trägt man zu Beginn noch die besagte rosarote Brille und sieht über gewisse Verhaltensweisen hinweg, legt sich diese Form der Toleranz. Man kritisiert Bedürfnisse und Verhalten, die nicht mit den eigenen Vorstellungen konform gehen und begibt sich auf Fehlersuche beim Partner. Dabei sollte man bedenken, dass Unterschiede durchaus liebenswert sind und nur durch kleine Spannungspunkte eine lebhafte Beziehung entstehen kann. Betreiben Sie Schatzsuche und finden Sie diese Besonderheiten bei Ihrem Partner. Denn eigentlich ist es ganz einfach: Entweder man liebt seinen Partner oder man sucht den perfekten Mann oder die perfekte Frau. Beides in einer Person ist nahezu unmöglich.

Abnutzungserscheinungen und Entfremdung

Wie bereits angesprochen sind kleine Spannungspunkte durchaus wichtige Triebfedern für eine tolle Beziehung. Häufig geht bei langjährigen Beziehungen irgendwann das notwendige Feuer verloren und man lebt nur noch nebeneinander her. Dies ist ein schleichender Beziehungskiller. Die Partner entwickeln sich in andere Richtungen und akzeptieren dies, ohne umeinander zu kämpfen. In vielen Fällen streiten sich die Partner in solchen Situationen nicht einmal, sondern driften einfach wie zwei Eisschollen langsam auseinander.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie immer wieder Spannungspunkte setzen, sich aufraffen, neue Dinge ausprobieren. Gemeinsame Erlebnisse verbinden und festigen die Beziehung. Motivieren Sie sich zu Aktivitäten, brechen Sie aus aus dem Alltagstrott. Dabei müssen derlei Aktivitäten nichts Bahnbrechendes sein. Ein Besuch im neuen Cafe um die Ecke, ein kurzes Wochenende in einer anderen Stadt, ein Tagesausflug aufs Land, der Besuch eines Konzerts – all dies sind Möglichkeiten, Interessen und Leidenschaften des Partners kennenzulernen und dadurch auch die Besonderheit des geliebten Menschen zu erkennen.

Eifersucht als wahrscheinlich ältester Beziehungskiller

In vielen Beziehungen spielt Eifersucht eine sehr große Rolle. Wir lösen Eifersucht selber aus, wenn wir unser Selbstwertgefühl vom Partner abhängig machen und damit unseren Wert über den des Partners definieren. Damit entsteht die Angst, die Liebe des anderen zu verlieren. Selbstbewusste Menschen neigen folglich weniger zur Eifersucht.

Kurzum: Man kann eine Liebe nicht durch Eifersucht und Kontrolle halten. Jeder Mensch braucht seine Freiräume, wenn man ihm die nimmt, fühlt er sich eingeengt und versucht auszubrechen. Wer die Liebe loslässt, zu dem wird sie zurückkommen. Wer kein bisschen Loslassen kann, der sollte sich professionelle Hilfe holen.

Zu wenig Kompromisse

Last not least ein weiterer Beziehungskiller: Mangelnde Kompromissbereitschaft. Man muss sicher nicht alle Interessen teilendann aber muss man sich nach den Wochenenden, die jeder nach seinem Geschmack verbracht hat, auch wieder verabreden und Dinge machen, an denen beide Spaß haben. Ansonsten wird aus der Beziehung schnell eine Wohngemeinschaft und dann ist das Ende nicht mehr weit.

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